Kisumu Impala-Schutzgebiet
Kisumu bedeutet wörtlich übersetzt „Ort des Tauschhandels Sumo“. Die Stadt unterhält eine Städtepartnerschaft mit Cheltenham (Großbritannien) und eine Partnerstadt-Partnerschaft mit Roanoke (Virginia, USA). Zu den Sehenswürdigk...
Kisumu bedeutet wörtlich übersetzt „Ort des Tauschhandels Sumo“. Die Stadt unterhält eine Städtepartnerschaft mit Cheltenham (Großbritannien) und eine Partnerstadt-Partnerschaft mit Roanoke (Virginia, USA). Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Kibuye-Markt, das Kisumu-Museum, ein Impala-Schutzgebiet, ein Vogelschutzgebiet, Hippo Point sowie der nahegelegene Kit-Mikaye- und Ndere-Island-Nationalpark. Das 1980 gegründete Kisumu-Museum besteht aus mehreren Pavillons im Freien. In einigen dieser Pavillons werden lebende Tiere gezeigt.
Ein Pavillon beherbergt beispielsweise zahlreiche Aquarien mit einer Vielzahl von Fischen aus dem Viktoriasee sowie erklärende Poster. In einem anderen Pavillon sind Terrarien mit Mambas, Speikobras, Puffottern und anderen giftigen Schlangen Kenias zu sehen. Darüber hinaus bietet das Museum im Außenbereich einige weitere Ausstellungsstücke, darunter eine Schlangengrube und ein Krokodilgehege.
Weitere Pavillons zeigen Waffen, Schmuck, landwirtschaftliche Geräte und andere Artefakte der verschiedenen Völker der Provinz Nyanza. Außerdem werden ausgestopfte Tiere, Vögel und Fische ausgestellt. In einem Pavillon befindet sich die prähistorische Felskunst von Tara, die nach der Beschädigung durch Graffiti an ihrem ursprünglichen Standort zu ihrem Schutz ins Museum gebracht wurde. Die wichtigste und größte Ausstellung des Museums ist das von der UNESCO geförderte Ber-gi-dala. Es handelt sich dabei um die detailgetreue Nachbildung eines traditionellen Luo-Gehöfts.
Ber-gi-dala besteht aus dem Haus, den Getreidespeichern und den Viehgehegen eines fiktiven Luo-Mannes sowie den Häusern seiner drei Frauen und seines ältesten Sohnes. Mithilfe von Schildern und Tonbandaufnahmen in Luo und Englisch erklärt die Ausstellung außerdem die Ursprünge des Luo-Volkes, seine Migration nach Westkenia, traditionelle Heilpflanzen und den Prozess der Etablierung einer neuen Heimat. Das Kisumu Impala Sanctuary befindet sich in Kisumu.
Das nur 1,0 km² große Schutzgebiet ist eines der kleinsten Wildtierreservate Kenias. Wie der Name schon sagt, beherbergt es eine Impalaherde. Auch einige Flusspferde sowie zahlreiche Reptilien und Vögel sind hier anzutreffen. Darüber hinaus werden dort mehrere Paviane und Leoparden in Käfigen gehalten, die in freier Wildbahn auf verschiedene Weise gelitten haben. Hippo Point ist ein 240 Hektar großes Aussichtsgebiet am Viktoriasee.
Trotz seines Namens ist der Aussichtspunkt eher für seine ungestörten Sonnenuntergänge über dem See bekannt als für die gelegentlich anzutreffenden Flusspferde. Hippo Point liegt in der Nähe des Dorfes Dunga, wenige Kilometer südwestlich der Stadt. Das Dorf verfügt außerdem über einen Fischereihafen und einen Campingplatz. Kit Mikayi, ein großer Felsen mit drei weiteren Steinen auf der Spitze, befindet sich an der Kisumu-Bondo-Straße in Richtung Bondo. Es handelt sich um einen „weinenden Felsen“. Der Legende nach ging Mikayi (was wörtlich „die erste Frau“ bedeutet) zu den Steinen hinauf, als ihr Mann eine zweite Frau nahm, und weint seitdem.
Das Vogelschutzgebiet Kisumu, 8 km südöstlich der Stadt, erstreckt sich über ein weitläufiges Sumpfgebiet und ist ein wichtiger Brutplatz für Reiher, Störche, Kormorane und Silberreiher. Die beste Reisezeit ist April oder Mai. Die Anreise über die A1 ist unkompliziert, allerdings müssen Sie von der Abzweigung aus noch 3 km zu Fuß zurücklegen. Möglicherweise werden in naher Zukunft Eintrittsgebühren erhoben. Der Kisumu Yacht Club liegt direkt am Seeufer, gleich hinter dem Impala-Schutzgebiet an der Dunga Road. Er bietet eine schöne Terrasse und Teakholzmöbel.
Die Speisekarte reicht von zart gefülltem Fisch bis hin zu indischen Spezialitäten wie Hühnchen-Biryani, Butterhuhn und Palak Paneer. Eine temporäre Mitgliedschaft ist erforderlich, um diese Köstlichkeiten genießen zu können. Hippo Point ist ein 243 Hektar großes Aussichtsgebiet am Viktoriasee. Trotz seines Namens ist es eher für seine ungestörten Sonnenuntergänge über dem See bekannt als für die gelegentlich anzutreffenden Flusspferde. Der Aussichtspunkt liegt in der Nähe des Dorfes Dunga, wenige Kilometer südwestlich der Stadt.
Das Dorf verfügt außerdem über einen Fischereihafen und einen Campingplatz. Der Ndere-Island-Nationalpark ist ein wunderschönes, bewaldetes Gebiet, das zahlreichen Vogelarten, Flusspferden, Impalas und Krokodilen ein Zuhause bietet. Sie können mit gecharterten Passagierbooten dorthin gelangen – halten Sie unterwegs Ausschau nach Flusspferden!
Beste Reisezeit
Eine der besten Reisezeiten für Kenia ist von Juli bis September, während der Trockenzeit, die mit der großen Gnu- und Zebra-Wanderung zusammenfällt. Auch die Regenzeiten eignen sich gut zum Reisen, da dann weniger Besucher unterwegs sind und man die prächtige smaragdgrüne Vegetation bewundern kann.
Aktivitäten
Wildtiersafari, Gnuwanderung erleben, an der ostafrikanischen Küste entspannen, Kulturreise auf der Insel Lamu, Mount Kenya besteigen, durch das Hell's Gate wandern, Rafting auf dem Tana-Fluss unternehmen, am Viktoriasee verweilen, Nairobi erkunden, Nyama Choma genießen, verwaiste Elefanten, Hippo Point, Mamba Village
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